Zum Inhalt springen
Handgefertigt in Österreich · Diskreter Versand innerhalb der EU
Tipps & GuidesRatgeber

Dildo kaufen: Worauf du wirklich achten musst

PVC, TPE, Jelly, Silikon oder Holz: Erfahre, welche Materialien du besser meidest, welche taugen und worauf du beim Kauf achten kannst.

··10 min Lesezeit
Dildo kaufen: Worauf du wirklich achten musst

Du willst einen Dildo kaufen, aber die Auswahl ist riesig und unübersichtlich. Woher weißt du, welches Material taugt? Nicht jedes Material willst du unbedingt an deinem Körper haben. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du achten kannst.

Material – der wichtigste Faktor beim Dildo-Kauf

Das Material bestimmt Hygiene, Haltbarkeit und Gefühl. Eine eigene Zertifizierungspflicht wie bei Medizinprodukten gibt es für Sexspielzeug nicht. Es gelten die allgemeinen EU-Regeln für Produktsicherheit und Chemikalien (REACH), aber was genau in einem Toy steckt, steht selten auf der Verpackung. Deshalb hilft es, die Materialien zu kennen.

Diese Materialien solltest du meiden

PVC (Polyvinylchlorid) ❌

PVC ist von Natur aus hart. Damit es weich wird, werden Weichmacher zugesetzt, lange Zeit vor allem Phthalate, von denen einige im Verdacht stehen, hormonell zu wirken. Seit Juli 2020 dürfen vier davon (DEHP, DBP, BBP, DIBP) in der EU in weichgemachten Materialien nur unter 0,1 % ausmachen, einzeln oder zusammen. Andere Weichmacher erfasst diese Grenze nicht. PVC-Dildos riechen oft chemisch.

TPE / TPR (Thermoplastische Elastomere) ❌

Oft als „Silikon“ beworben, ist aber kein Silikon. TPE ist porös: Keime können sich in der Oberfläche festsetzen und lassen sich schwer vollständig entfernen. Abkochen oder Geschirrspüler verträgt TPE nicht.

Jelly Rubber ❌

Weiches, oft buntes Material, das häufig Weichmacher enthält. Es riecht chemisch, wird klebrig und zersetzt sich mit der Zeit. Besser meiden.

"Cyberskin" / "Realskin" / "Superskin" ❌

Marketing-Namen für TPE. Klingt hochwertig, ist aber porös und nicht abkochbar. Dieselben Probleme wie TPE.

Tin-Cure-Silikon ⚠️

Echtes Silikon, aber mit Zinn als Katalysator gehärtet. Beim Aushärten entsteht Alkohol, das Material schrumpft etwas und ist weniger reißfest als Platinum-Cure. Besser als PVC oder TPE, aber nicht die erste Wahl.

Diese Materialien sind empfehlenswert

Platinum-Cure-Silikon ✅ (Gendoras Standard)

Platinum-Cure-Silikon härtet mit Platin als Katalysator ohne Spaltprodukte aus und bleibt formstabil. Die Gendoras Silikondildos sind spülmaschinenfest und abkochbar.

Gendoras verwendet für seine Silikondildos ausschließlich platinvernetztes Silikon, in 5 Härtegraden und 10 Farben. Mehr dazu: Platinum-Cure-Silikon erklärt

Versiegeltes Holz ✅ (Gendoras Standard)

Massives Holz, versiegelt mit einem nach DIN EN 71-3 geprüften Lack. Die glatte, geschlossene Oberfläche fühlt sich natürlich warm an. Prüf sie vor jeder Benutzung: Ist der Lack beschädigt, verwende den Dildo nicht mehr.

Die Holzdildos von Gendoras gibt es aus Olivenholz, Nussholz und Padouk. Ausführlich: Holzdildo-Kaufratgeber

Edelstahl & Borosilikatglas ✅

Ebenfalls gute Materialien: nicht porös und abkochbar. Allerdings kalt beim ersten Kontakt, schwer, und bei Glas besteht Bruchgefahr. Gendoras bietet diese nicht an, weil wir uns auf Silikon und Holz spezialisiert haben.

Gendoras Silikondildo aus platinvernetztem Silikon, Made in Austria

Den richtigen Härtegrad finden

Silikondildos gibt es in verschiedenen Härtegraden. Bei Gendoras gibt es 5 Shore-Härten:

Superweich (00-30): Ultraflexibel, hautähnlich – perfekt für Einsteiger.

Weich (00-50): Nachgiebig mit mehr Struktur – sanft und kontrolliert.

Mittelhart (A10): Der Mittelweg zwischen weich und fest.

Hart (A20): Feste Struktur – für erfahrene Nutzer.

Extrahart (A30): Maximum an Festigkeit – für intensive Erlebnisse.

Holzdildos haben von Natur aus eine feste Struktur, fester als jeder Silikondildo, aber mit natürlicher Wärme. Ausführlich: Härtegrad-Guide

Herkunft & Transparenz: warum es zählt

Nicht bei jedem Sexspielzeug ist nachvollziehbar, wer dahintersteht und was genau drin ist.

Bei Gendoras weißt du, woran du bist:

Made in Austria: Von Gendoras entwickelt. In Österreich handgefertigt.

Klare Materialangaben: Platinvernetztes Silikon (Platinum Cure) bzw. Olivenholz, Nussholz oder Padouk mit einem nach DIN EN 71-3 geprüften Lack.

Ansprechpartner in der EU: Gendoras e.U. mit Sitz in Ferlach, Österreich.

Keine Massenware: Jedes Stück wird einzeln von Hand gefertigt. Die Holzdildos sind Unikate mit eigener Maserung.

Strap-On-Kompatibilität

Falls du einen Dildo für ein Strap-On suchst: Achte auf eine breite, flache Basis. Alle Gendoras Silikondildos sind strap-on-kompatibel. Holzdildos sind es nicht – sie sind zu starr. Mehr dazu: Holz vs. Silikon Vergleich

Pflege-Basics

Silikon: Lauwarmem Wasser + Seife, oder Geschirrspüler, oder 5 Min. abkochen. Nur wasserbasiertes Gleitgel.

Holz: Lauwarmem Wasser + milde Seife. Nicht abkochen. Nur wasserbasiertes Gleitgel. Trocken lagern.

Niemals: Silikonbasiertes Gleitgel auf Silikon-Toys. Aggressive Reiniger auf Holz.

Ausführlich: Pflege-Guide

Checkliste: Worauf beim Dildo-Kauf achten

✅ Material prüfen: Platinum-Cure-Silikon, Holz mit einem geprüften Lack (etwa nach DIN EN 71-3), Edelstahl oder Borosilikatglas.

❌ Finger weg von: PVC, TPE/TPR, Jelly Rubber, "Cyberskin", "Realskin".

✅ Angaben checken: Ist das Material genau benannt, etwa platinvernetztes Silikon? Allgemeine Begriffe ohne Details sagen wenig.

✅ Herkunft beachten: Ein Hersteller oder Händler mit Sitz in der EU und eine nachvollziehbare Herkunft.

✅ Härtegrad wählen: Einsteiger = weich, Fortgeschrittene = mittel bis hart.

✅ Strap-On-Basis: Breite, flache Basis nötig. Nur bei Silikon.

✅ Pflege bedenken: Spülmaschinenfest? Abkochbar? Wasserbasiertes Gleitgel nötig?

→ Alle Dildos ansehen, Made in Austria

Häufige Fragen

Am Material: Platinum-Cure-Silikon, Holz mit einem geprüften Lack (etwa nach DIN EN 71-3), Edelstahl oder Borosilikatglas sind eine gute Wahl. Meide PVC, TPE und Jelly. Achte darauf, dass das Material genau angegeben ist und du weißt, wer hinter dem Produkt steht.

Das hängt vom Material ab, nicht vom Preis. TPE ist porös, Weich-PVC braucht Weichmacher. Wenn das Material nicht genau angegeben ist, weißt du nicht, was du kaufst.

Platinum-Cure-Silikon lässt sich abkochen, TPE nicht. TPE ist außerdem porös (Keime können sich einlagern) und wird oft fälschlich als Silikon beworben.

Platinvernetztes Silikon kostet ein Vielfaches von TPE, und jedes Stück wird in Österreich von Hand gefertigt. Dafür bekommst du ein Toy, das bei richtiger Pflege viele Jahre hält.

Ein superweicher Silikondildo (Shore 00-30) – nachgiebig, anpassungsfähig, einfach zu reinigen. Oder ein Olivenholz-Dildo für ein natürliches, warmes Gefühl.